Über die anschließend mit der Sängerin Joseppa gegründete Gruppe „Musyl & Joseppa“ sagte Prof. Horst Gerhard Haberl (Humanic-Ideologe der ersten Stunde und späterer Steirischer-Herbst-Intendant): „Musyl und Joseppa machen Musik ohne und gegen den Stardust einer kommerzialisierten Branche von Entertainern und bewußtseinstötenden Publikumsmasseuren. Sie sind typische Grenzgänger, die finden, was sie nie gesucht haben; die suchen, was sie nie zu finden glauben; die glauben, dass sie Musik machen müssen, wie andere atmen oder essen. Der Paul ist Mathematiker. Das merkt man in seinen Kompositionen: Einfache tonale Reihen stürzen unvermittelt in Abgründe und schwindelerregende Höhen jener märchenhaften Tonleitergymnastik, in die er sich verstrickt und verheddert, um dann sieghaft oder verzagt in den Sprachklang einer tradierten Gegenwart einzustimmen. Alles das geschieht ohne Spekulation auf minimalistische oder mehrdimensionale Tendenzen der gerade aktuellen Sound-Moden. Paul und Joseppa sind deutliche Außenseiter der Szene. Dass sie ein Publikum haben, zählt zu den Hoffnungen auf Menschen, die noch hören, sehen, fühlen und verstehen können und wollen"
Tatsächlich entstanden so ungewöhnliche LPs wie „RoZZ“ oder „Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen“, eine Produktion bei der Paul M. Musyl seinen Sound mit Streichquartett, Flöten, Saxophon, Posaune und Pauken erweiterte, was damals als höchst ungewöhnlich galt. Unter den Auftragsarbeiten fand sich viel Filmmusik. Als Komponist der damals revolutionären Humanic-Werbung gewann er mit Humanic den Staatspreis für Werbung. Prof. Horst Gerhard Haberl war es auch, der den ungewöhnlichen Charme der Peter Rosegger Vertonung „Ein Freund ging nach Amerika“ erkannte und diese Platte produzierte.